Der Knoten
7. März 2010Seit Tagen im Bett, seit Tagen im Arsch, seit Tagen die Knoten. Welcher wird der nächste sein?
Seit Tagen im Bett, seit Tagen im Arsch, seit Tagen die Knoten. Welcher wird der nächste sein?
Um 7:30 Uhr verlasse ich das Haus, stoße keine Minute später die Tür der Bäckerei “Voigt” auf, bestelle u.a einen “Coffee to go” und setze mich anschliessend in Begleitung von Hans Kammerlanders literarischem Werk “Am Seidenen Faden” in die Küche.
Eine Liebeserklärung!
Das Jahr der Krise für die einen, für die anderen einfach das Superwahljahr. Nein, was haben wir gewählt? Kommunal, europäisch und bald auch bundesweit. Bewundernswert, die interessierten Menschen, welche im Cafe sitzen, die Nasen tief vergraben in der Zeitung oder im netbook, ohne der Politk überdrüssig zu werden sich immer weiter verheißungsvolle Artikel, Kommentare und Interviews der wahlkämpfenden Politiker reinziehen. Oder sind die da vielleicht viel weniger interessiert als man denkt und in Wirklichkeit kauen sie nur verzweifelt jede einzelne Zeile durch in der Hoffnung am Ende doch noch den deutschen Obama ausfindig zu machen? Den “Deutschen Obama” - dabei hatten wir doch erst vor wenigen Jahrzehnten einen bombigen Politiker. Der Ausweg aus der Krise war zwar ein anderer, aber sein Aufstieg doch ähnlich. Außerordentlich tiefe Krisen erfordern nunmal außerordentlich starkes Führungspersonal. Ist denn wirklich keiner in Aussicht? Nein! rufen da voreilig die meisten. Ich meine doch. Warum immer alles so kompliziert machen? Nehmen wir sie, die Politiker, doch beim Wort und schenken ihnen Glauben. Freundlich, erfahren, sozial gerecht, jung, alt, gut, kompetent, wirklich, stark uvm. Alles Attribute, die wir natürlich ohne darüber nachzudenken direkt jedem Politiker, der da voller Tatendrang und Arbeitseifer auf dem Wahlplakat strotzt, zuordnen würden. Wir haben nicht einen Obama, nein, wir haben gleich hunderte, ja tausende Super-Obamas. Und allesamt sind sie GUT, ausnahmslos.
“Ja, ich will, daß ihr (die Politiker) mich aus dieser Krise führt! Ihr alle zusammen!” Diese Worte würde ich ohne Bedenken unter Eid ablegen. Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ich verzichte guten Gewissens auf meine bürgerlichen Pflichten , lege meine Wahlbenachrichtigung auf den Altpapierstapel und ziehe völlig sorglos von dannen.
Die Welt ist gut; long live Obama!
… und stehen bereits vor meiner Haustür. Mit einem Lächeln im Gesicht wollen sie mir klar machen, daß ich nicht länger erwünscht bin. Mit einem Lächeln im Gesicht sprechen sie von Lösungen, die für beide Parteien akzeptabel wären. Mit einem Lächeln geraten sie in Rage und an den Rande eines Herzinfarkts. Mit einem Lächeln entschuldigen sie sich anschließend für ihre “bedrohliche Art” zu argumentieren. Zum Abschied, natürlich, noch ein Lächeln. Ich denke mir:” Du gottverdammtes …”, und lächele zurück.
Nachdem ich u.a. meine abschließenden “Vorbereitungen” für Nepal in Ötztaler Alpen (Besteigung von Bligg- und Wildspitze) beginnen werde, steht zum Abschluß die Besteigung des 4.107m hohen Mönchs in den Berner Alpen an. Zusammen mit Hannes und seinem Kumpel Hermann wollen wir vom Tal aus über den Aletschgletscher und im Anschluß über die Normalroute, den Süd-Ost-Grad, aufsteigen. Dabei werden wir auf die wahrscheinlich überfüllten und lauten Alpenhütten verzichten und unser Zelt in Nähe der Gletscher-Moräne aufschlagen.
Anfang Juni verunglückten drei Amerikaner in West-Sichuan (China) beim Versuch den 6.818m hohen “Mount Edgar” entlang einer neuen Route zu besteigen. Jonny Copp, Mikah Dash und Wade Johnson wurden hierbei von einer Gerölllawine in den Tod gerissen. Obwohl alle 3 absolute Spitzen-Alpinisten waren, bestand bei diesem Unterfangen ein nicht kalkulierbares, vielleicht zu großes Restrisiko zu versagen. Dies spiegelt vor allem die traurige Besteigungsgeschichte des Berges wieder, die mit lediglich 24 erfolgreichen Besteigungen und 22 Toten am Berg wenig zuversichtlich klingt. Doch dürfte nun eben genau diese Bilanz das Trio angespornt und motiviert haben ein Besteigungsversuch zu unternehmen. Somit steht für mich fest, daß für alle drei von vorne rein klar war auf was sie sich einlaßen würden. Unterstützt wird diese Ansicht durch eine Antwort Micah Dashs, zu sehen im Kletterfilm “The Sharp End” (2008), auf die Frage, warum er sich jedes mal aufs neue der Gefahr hin zu sterben aussetzen würde? Seine Antwort dazu lautete: “Ich glaube es gibt keine Antwort auf diese Frage, vielleicht auch weil es eine dumme Frage ist!”
day 1 drive Kathmandu to Beni
day 2 Beni 880m to Camp behind Darbang 1180m (7-8 h, 300m up)
day 3 Darbang to Sibang 1780m (6h, 850 up, 210m down)
day 4 Sirbang to Muri Camp below village close to the bridge 1450 m (5h)
day 5 Boghara 2080 m (6h, 1100 m up)
day 6 Dobang 2520 m (6h, 690 m)
day 7 Camp somewhere at 3050 m (5h, 630 m down 130 m)
day 8 Camp Pakoban 3660m 2h behind Italian BC (5-6h, 650m up, 100m down)
day 9 Camp at 4200 m along sidemoraine of glacier (3h up 720m, down 150 m)
day 10 Restday at 4200 m (glacier moraine area)
day 11 French BC 4650 m (walking along glacier, 4h, 690m up)
day 12 Restday at 4600 m or move via french col (5360 m) to HiddenValley
day 13 Restday at 5100 m or move via french col (5360 m) to HiddenValley Camp at 5100
(7h walking time, 880m up, 320m down)
day 14 Exploration from Hidden Valley BC (5100 m)
day 15 Exploration from Hidden Valley BC / Dhampus Peak 6012 m
day 16 Exploration from Hidden Valley BC / Dhampus Peak 6012 m / or High Camp at 5600-5700 m
day 17 Exploration from Hidden Valley BC / or High camp at 5600 - 5700 m /summit in Hongde massiv 6300 - 6550 m
day 18 Exploration from Hidden Valley BC / or High camp at 5600 - 5700 m /summit in Hongde massiv 6300 - 6550 m / return to Hidden Valley BC
day 19 via Dhampus pass 5266 m down to Yak Kharka at 4500 m (8h walking 150m up 1100 m down)
day 20 from Yak Kharka to Marpha trekking-finis-celebration (5h, 1600 m down)
Viele Goldene!
Unter ihnen eine, eine kaputte, kaput wie keine
andere. Eine, fein und fragil, römisch geschnitten, am Ende vollkommen, vollkommen
im Arsch.
M. Jackson
Für den einen mehr, für den anderen weniger. Für mich persönlich vor allem eine Gelegenheit sich mit Dingen und Menschen zu beschäftigen für die man sonst keine Zeit aufbringen kann bzw. will, wie auch immer. Ich möchte jedenfalls an eine Reihe Personen erinnern, die vor allem eins gemeinsam haben: alle sind sie bereits tot!
Gene Rosellini
John Mallon Waterman
Carl McCunn
Chris McCandless
Jeder von Ihnen besaß definitiv eine ganz besondere Persönlichkeit (Punkt)
M: Ich glaube ich hab ‘nen Penisfisch!
I: Und was ist mit dem Kanal?
M: Bawaschlik!