Ernüchterung

1. Dezember 2008

Das war wohl nix, nixxe, nixxe!
Zuviele Faktoren - um sie einzeln aufzuzählen - haben dazu beigetragen, daß ich Gerolstein zumindest nicht auf dem HWW 13 erreicht habe. Zurück bleibt die Erkenntnis: Gut so!
Ich werde es im Frühjahr nochmal versuchen! ;)

Laacher See bis Gerolstein

24. November 2008

Eine Strecke von ca. 140 km insofern man dem HWW 13, auch als Vulkanweg 13 bekannt, folgt. Am kommenden Sonntag, den 30.11.08, werde ich eine Antwort auf die Frage bekommen, ob diese Strecke an einem Wochenende machbar ist?

Glück gehabt!

18. November 2008

Jeden Morgen, wenn der Faber zum Furz kommt, stehe ich nebenan in der Bäckerei und spule mein vorher gut zurechtgelegtes Sätzlein runter:
“Morgen! Ein Brötchen mit Ei und und noch eins hiervon und noch eins davon. Danke auch - TschÖÖ!”
Beim Verlassen der Bäckerei schleicht der Faber bereits um die vollen Gemüsekisten vom Furz, äugt  mit kritischem Blick in jede hinein und tut so als wäre er tatsächlich daran interessiert frisches Gemüse zu erwerben. Der Furz jedoch kennt seinen Faber bestens und ruft ihn, nachdem er ihn ein Weilchen gewähren läßt, herein. Als hätte der Faber auf dieses Kommando gewartet stürzt er in den Laden, greift zwei 1l Flaschen Sekt aus dem Regal und verkündet mit lauter Stimme:
“Nehmen wir heute doch mal zwei!”
Dann begibt er sich zur Kasse und verharrt dort vornüber auf die Theke gebeugt Gesicht an Gesicht mit dem Furz.
“9.45 €, bitte”, sagt der Furz nach kurzem Zögern. Der Faber stammelt darauf etwas von einem Bus, den er, soweit ich nachvollziehen kann, versuchte aufzuhalten was ihm wohl mißlungen ist. Ich gähne derweil das Stück Butter in meiner Hand an, als der Furz mich bemerkt und mit “Junger Mann” auffodert am Faber vorbei an die Kasse zu treten. Jetzt ist auch der Faber auf mich aufmerksam geworden. Schnell hat er die beiden Sektflaschen in seiner roten Handtasche verschwinden lassen und mustert mich nun von oben bis unten. Mit einem Grinsen erwider ich seinen Blick. Der Furz und der Faber, geht es mir dabei durch den Kopf, Dick und Doof sind ein Scheiß dagegen. Ohne auch nur die leiseste Ahnung von meinen Gedanken, verabschieden sich Faber und Furz. An der Tür dreht sich der Faber mit einer unerwartet flinken Bewegung nochmal um und sagt:
“Auf Wiedersehen!”
Diese Worte galten unmißverständlich mir und im ersten Moment fasse ich sie als Drohung auf. Doch dann wird mir mit einem Schlag klar, der Faber, und so auch der Furz, sind Frauen. Glück gehabt!

Yuhuuuuu!!!

6. November 2008

Heute morgen erreicht mich eine sehr gute Nachricht, ein Anbegot, wie ich es mir in meinen Träumen ausgemalt habe. Es riecht nach Abenteuer!

Licht am Ende des Tunnels - von wegen!

4. November 2008

Nette Erkenntnis, die mich allerdings kein Stückchen weitergebracht hat. Dafür hat sich eine andere Informationsquelle aufgetan, die mir wiederum mehr Überblick verschafen hat. Dieses Forum ist bislang das beste, was bisher in deutscher Sprache von mir entdeckt wurde. Hier findet man neben der Buchkritik von Jon Krakauers Roman “In eisigen Höhen”, aktuelle Trekkerzahlen für bestimmte Gebiete und  allerlei wichtige Informationen. Es bleibt festzuhalten, wer nicht auf einen europäischen Veranstalter zurückgreifen möchte, kann problemlos auf eine einheimische Trekkingagentur setzen. Vergleicht man hier wiederum die Preise für einen als “schwierig” eingestuften Zelttrek von ca. 3 Wochen, wie zum Beispiel den “Dhaulaghiri Trek“, so findet man deutliche Unterschiede:

- DAV Summit Club, incl. Flug 3.140 € pro Person
- NAVYO Nepal, ohne Flug 1.480 € pro Person (ab mind. 2 Personen)

Wat nu?
Ich tendiere mehr und mehr dazu einen Trekkingpartner aufzustöbern und das Unterfangen mit ihm gemeinsam anzugehen.

First Steps

4. November 2008

Es ist kein einfaches Unterfangen unter gegebenen Voraussetzungen eine mehrwöchige Tour durch das Himalaya zu planen. Natürlich besteht, wie könnte es auch anders sein, die Möglichkeit gegen eine satte Teilnahmegebühr an einer von dritter Hand geplanten Expedition teilzunehmen, das Planen anderen zu überlassen. Diese Option mißfällt mir jedoch umso mehr, desto mehr Informationen ich über diese Art Expeditionen sammel. Dabei sind 3.000 € für eine 3 wöchige Expedition mit Vollverpflegung, die streckenweise durch unberührte Gletscherlandschaften führt (z.B. Ice Col Trek), noch ein angemessener Preis. Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist diese: Für was bezahle ich eigentlich diese 3000 €? Und obwohl jeder Kostenfaktor detailliert ausfgeschlüsselt ist, so steht am Ende die bittere Erkenntnis, daß ich vor allem deswegen bezahle, weil es mir ohne fremde Hilfe unmöglich wäre diese Orte zu “besichtigen”.

Die Frauen

2. November 2008

M: Eigentlich könnte man mit JEDER Frau auf Lebenszeit zusammen bleiben.
I: Ich denke die Frauen sehen das ein bisschen anders.
M: Aber welche will schon mit einem Alkoholiker zusammen sein, der jeden Tag säuft und anschließend die Kinder verhaut?
I: Bist du so einer?
M: Neee! Aber das denken die, wenn ich mal wieder stramm im Blow Up stehe!

Der Radweg*

9. September 2008

I: Weißt du wo es jetzt entlang geht?
M: Nö!
I: Na, einfach auf dem Radweg bleiben.
M: Auf welchem Radweg? Dem oder dem?
I: Keine Ahnung!

*Anmerkung: Es war weit und breit kein Radweg zu sehen

“Die Freiheit, aufzubrechen wohin ich will.”

14. August 2008

Zitate aus der Bibel:

-Was ich in den ersten Schuljahren und daheim gelernt hatte, hätte für mein Leben gereicht. Später habe ich auf der Schulbank meine Zeit totgeschlagen, aber plötzlich stand ich auf eigenen Füßen. Heute noch kann ich auf jeden Berg klettern, wochenlang marschieren und im Notfall einen Mann mit der bloßen Faust erschlagen.

-Überall Glassplitter. Wir beachteten sie nicht. Wir mußten hinaus, hinaus aus der nassen Kälte, die unser Ende bedeutet hätte. Oben erst, bei der Hütte, sagte einer:”Dieser Dreckhaufen!” Und allen wurde klar, daß wir die letzten Seillängen durch Scheiße geklettert waren, durch die Gloake der Gipfelhütte.

Der Staubsauger, die Ilse und das D

14. August 2008

Der Staubsauger - eine kleine Kneipe gelegen auf der Partymeile Ka-Li. Doch irgendwie war an diesem Samstagabend - oder hatten wir erst Freitag? - alles andere als Party am Start. Die Bierchen warm, die Musik elektronisch, das Publikum verschwindend klein. Drei gute Gründe weiterzuziehen. Die Ilse, keine Tussi, sondern ein Kellergewölbe, das uns als Tanzfläche dienen sollte. Auch hier mussten wir feststellen, dass die Partygäste in Unterzahl waren. Immerhin war die Musik weit mehr nach unserem Geschmack und die Getränke, wenn auch teuer, immerhin gut gekühlt. So verbrachten wir einige Stunden das Tanzbein schwingend in der Ilse, beobachteten das ungestüme Balzverhalten junger Grossstädter, verteilten Stilpunkte zwischen 5 und 10 an das weibliche Publikum und gingen jedem ernsthaftem Gespräch aus dem Weg. Ich denke es waren fünf Uhr als wir das Gewölbe verliesen und uns auf den Weg zum nächsten Club begaben. Die Erinnerungen an den Namen sind verschwommen, doch meine mich zu entsinnen es sei irgendwas mit D gewesen (Mittlerweile weiß ich dass das Teil Flower Power heißt). Das D jedenfalls war gut besucht und zudem lag der Alkoholspiegel vieler Gäste weit über dem Unseren. Doch irgendwie hatten wir die Schnauze voll von körperwarmen Räumen angereichert mit stickiger Luft. Der Grillmeister auf der Strasse hatte da schon mehr zu bieten und die eigentliche Party stand uns ja noch bevor. Frisch gestärkt von zwei Bratwürsten schwangen wir uns auf die Drahtesel und fuhren in Richtung Blumenstrasse. Schnell hatten wir an der Tanke noch zwei Weizen abgegriffen und 5 Minuten später saßen wir auf Uschis Balkon und genoßen die Geräte. Uschi ist übrigens genauso wenig Tussi wie Ilse, nur anders eben!

… to be continued.